Osmosewasser trinken

Sehr gesund oder höchst gefährlich?
Osmosewasser trinken gesund oder ungesund

Wasser ist das wohl wichtigste Element auf unserem Planeten. Es steckt in uns Menschen und hält uns am Leben, ist absolut notwendig für das Wachstum von Pflanzen und spendet jedem Lebewesen auf der Erde Energie und Leben. Doch gilt das auch für Osmosewasser? Oder ist Osemosewasser trinken gefährlich?.

Inhalt

Kleine Wasserflasche

Sauberes und reines Osmosewasser

Viel zu Trinken ist essentiell, das bekommt bereits jedes Kind von seinen Eltern zu hören. Gutes Wasser soll es dabei sein, natürlich rein und ohne Verschmutzungen, bekömmlich und ohne starken Nebengeschmack.

Der Begriff „Osmosewasser“ fällt dabei häufiger. Osmosewasser soll gesünder sein als andere Wassersorten und den Körper mit sehr wenig Salzen, Verunreinigungen und Co belasten. Doch entspricht das der Wahrheit? Wie verhält es sich mit dem Gehalt an eigentlich wertvollen Mineralen?

Antworten zu diesen Fragen und mehr erhältst du in den folgenden Abschnitten.

Wassertropfen

Was ist Osmosewasser eigentlich?

Im Prinzip ist Osmosewasser lediglich ein Wasser, das sehr rein ist und mittels einer Osmose-Anlage hergestellt wird.

Die Anlage arbeitet mit mehreren effizienten Filtern, die jegliche Verschmutzungen eliminieren. Dabei werden auch Kalk und Salze zurückgehalten. Die Vorfilter entfernen alle größeren Verschmutzungen wie zum Beispiel Staub oder Erd-Reste.

Die sogenannten Osmose-Membrane, die dichtesten Filter, verfügen über Durchgänge von nur 0,0001 Mikrometer, das entspricht etwa einer Pore der menschlichen Haut.

Das Ergebnis: Du erhältst Wasser, das zu 100 % frei von Kalk, Düngemitteln etc. ist und die Reinheit des regulär verkauften Wassers noch übertrifft.

Membran

Vorteile und Nachteile von Osmosewasser

Osmosewasser ist frei von jeglichem Kalk und noch so feinen Mikroorganismen. Das bringt einige Vorteile im Alltag mit sich.

Auch Menschen, die besonders empfindlich gegenüber jeglichen Verunreinigungen sind und beispielsweise an einer Schwäche des Immunsystems leiden, können Osmosewasser bedenkenlos trinken.

Des weiteren wirkt Wasser, das durch eine Osmose-Anlage gefiltert wurde, entgiftend und entschlackend, da keinerlei weitere Schmutzpartikel in den Körper transportiert werden. Es ist daher besonders begleitend zu einer Fasten- oder Entgiftungskur zu empfehlen.

Osmosewasser für Babys, Kaffee und Tee

Auch für die Zubereitung der Flaschenmilch bei Babys und Kleinkinder kann Osmosewasser verwendet werden. So können sich die Eltern das Abkochen des normalen Wassers sparen, in dem sich noch relativ viele Kalkrückstände befinden.

Auch für Kaffee und Tee ist Osmosewasser besser geeignet, da es über einen sehr weichen Geschmack verfügt, der dem Aroma der Teeblätter oder Kaffeebohnen nicht im Wege steht. So können auch kleinste Nuancen des Geschmacks wahrgenommen werden.

Gesundheit

Ist Osmosewasser trinken gefährlich?

Kann Osmosewasser unbedenklich getrunken werden? Oder kann das schlechte Auswirkungen auf die Gesundheit haben? Manche befürchten, dass Osmosewasser ungesund sei. Aufgrund des fast vollständigen Entzugs von Mineralien wie Magnesium und Kalzium sowie anderer wertvoller Spurenelemente könne der Körper mangelversorgt werden.

Droht eine Mangelversorgung durch Osmosewasser?

Zwar werden durch die effizienten Filter die meisten enthaltenen Partikel aus dem Wasser entfernt, Mineralen und Spurenelemente verbleiben aber trotzdem in geringer Zahl.

Hier lohnt sich zudem ein Blick auf die Trinkgewohnheiten und Trinkquellen des Menschen in den letzten Jahrtausenden. Die Menschen von früher bezogen ihr Trinkwasser zum großen Teil aus dem Regen- und Schmelzwasser, das ebenfalls sehr arm an Mineralien ist. Es liegt in Bezug auf diesen Gehalt mit Osmosewasser etwa gleich auf.

Wäre stark entmineralisiertes Wasser also ungesund, hätten bereits unsere Urahnen darunter gelitten und das Trinkverhalten umgestellt.

Mineralisiertes Wasser | Unerlässlich für den Körper?

Die Gleichung „Mineralisiertes Wasser = unerlässlich für den Körper“ wird der Realität nicht gerecht. Zwar nimmt unser Organismus Magnesium und Co aus Trinkwasser auf, diese Menge ist jedoch viel geringer als der gesamte Gehalt in der Flüssigkeit.

Der menschliche Körper braucht zur Aufnahme der Mineralien viele andere Stoffe, wie sie zum Beispiel in Gemüse, Obst und Hülsenfrüchten enthalten sind. Diese können insgesamt einen eventuellen Mangel an Spurenelementen gut auffangen.

Leichte Säure im gefilterten Wasser?

Doch auch die leichte Säure des gefilterten Wassers ruft Bedenken hervor: Woher kommt sie und kann sie möglicherweise das wichtige Säuren-Basen-Gleichgewicht des Organismus verschieben?

Die leichte Säure des Osmosewasser kann von einem geringen Gehalt an Kohlenstoff kommen, der sich im Wasser befindet. Dieser Gehalt verschwindet jedoch von alleine und hält sich nicht lange im Wasser. Wer deswegen besorgt ist, könnte kleine Mengen Basen ins Wasser geben. So wird jegliche Säure neutralisiert. Das richtige Mischverhältnis muss aber vorher genau erfragt werden.

An sich ist das gefilterte Wasser nämlich neutral und führt zu keiner Erhöhung des Säuregehalts. Das, was den Körper wirklich übersäuern lässt, ist die Lebensweise mit industrialisierten Lebensmitteln, Fertigprodukten und ungesunder Ernährung.

Labor

Nährstoffe in Osmosewasser

Wasser ist in allererster Linie wichtig für den Transport von Nährstoffen und Blut im Körper. Genug Flüssigkeit ist die wohl essentiellste Voraussetzung für einen gesunden Organismus und Leistungsfähigkeit.

Selbstverständlich braucht der Körper viele Mineralien und Nährstoffe, wie zum Beispiel Magnesium, Natrium in bestimmter Menge, Kalzium, Kalium, etc.

Osmosewasser enthält von diesen Nährstoffen in erster Linie weniger, als handelsübliches Wasser. Es ist jedoch um einiges reiner und bekömmlicher, sodass es die Funktionen innerhalb des Körpers – wie zum Beispiel Zellerneuerung – besser unterstützt.

Die optimale Vorgehensweise wäre daher die Kombination von Osmosewasser und Mineralisierung (auch „Remineralisierung“ genannt). So erhälst du alle wichtigen Spurenelemente zusammen mit einer reinen Wasserqualität.

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